Persönliches

#Reset – Ein Ende und ein Neuanfang

20. April 2016
happyvegan_byebye

„Ich heiße Johanna, bin 24 Jahre alt und lebe seit vier Jahren vegan.“ – Diese Beschreibung mag zwar in meiner Blogbio stehen, spiegelt aber nicht einmal im Entferntesten wieder, wie ich mich neuen Bekanntschaften im richtigen Leben vorstelle.

Keine Frage – Ich bin stolz darauf vegan zu leben, aber der Veganismus ist nur ein ganz kleiner Teil meines Lebens. Ich freue mich über jeden neuen Veganer, den ich online oder offline kennenlerne, über jedes ernst gemeinte Interesse an dem Thema und jeden Menschen, der sich schlussendlich entscheidet, den pflanzlichen Lebensstil auszuprobieren.

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Die Wahrheit ist nur: Der Veganismus hat mich – zumindest online – eingeschränkt. Und das mehr und mehr. Seit über vier Jahren blogge ich nun unter dem Synonym des glücklichen Veganers: The Happy Vegan. Glücklich bin ich heute mehr als jemals zuvor, an meinem veganen Lebensstil hat sich ebenfalls nichts geändert. Und trotzdem: Irgendetwas hat gestört.

Über die letzten Monate bekam ich mehr und mehr das Gefühl, dass der Blog und ich gemeinsam gewachsen sind und mittlerweile weit über die eng gesteckten Grenzen eines reinen Veganblogs hinausgeschossen sind. Sicherlich kann man versuchen alles unter dem Begriff „vegan“ zu verkaufen, alles so zurecht zu biegen, dass es mit Ach und Krach in den pflanzlichen Lebensstil passt, aber das kann und will ich schon lange nicht mehr.

Meine Interessen haben sich erweitert: Ich hab schon lange keinen Spaß mehr daran nur stumpf Kochrezepte zu teilen oder neue Produkte vorzustellen. Damit will ich natürlich niemanden diffamieren, der einen reinen Foodblog führt – Ich lese supergerne Foodblogs, lasse mich inspirieren und teile auch selbst gerne Rezepte. Nur: Ich will mehr. Ich möchte in Zukunft auch über Themen schreiben, die nicht in erster Linie mit dem Vegansein zu tun haben, will persönlicher werden und Neues ausprobieren.

Ein bisschen hab ich das auch in letzter Zeit schon auf dieser Plattform probiert. Ich hab neue Kategorien ins Leben gerufen, habe gefühlte tausend Mal das Layout geändert und trotzdem hielt sich das Gefühl, dass das hier auf Dauer nicht gutgehen kann, beharrlich. Deshalb habe ich mich nach langem Überlegen entschieden noch einmal ganz neu anzufangen. Neuer Name, neue Domain, neues Blogger-Ich. Wobei – So ganz stimmt das dann auch wieder nicht. Meine liebsten Artikel (und das sind mittlerweile eine ganze Menge!) nehme ich mit auf den neuen Blog und auch meine Social Media-Kanäle laufen wie gewohnt – nur eben unter neuem Namen – weiter.

happyvegan_offbeat-blossom

Einen neuen Namen zu finden war noch viel schwerer, als anfangs vermutet. Nach stundenlanger Pinterestlektüre, den verrücktesten Wortneuschöpfungen und dem ein oder anderen Nervenzusammenbruch stand endlich ein neuer Name fest: Offbeat Blossom.

Wieder auf englisch, doch diesmal nicht ganz so offensichtlich und trotzdem genauso bezeichnend wie The Happy Vegan. „Offbeat“ steht für die Andersartigkeit, das Exzentrische abseits von Status Quo und Mainstream, „Blossom“ klingt nicht nur schön, sondern lässt sich als Metapher für einen Entwicklungsprozess, das Leben und das Aufblühen an sich verstehen.

Auf dem neuen Blog möchte ich inspirieren, meine Gedanken mit euch teilen, über Mode und Achtsamkeit schreiben, Einblicke in mein Leben und meine Küche gewähren und dich mitnehmen auf eine gemeinsame Reise in ein glückliche(re)s erfülltes Leben. Bist du dabei?

Hier geht’s zum neuen Blog.